Shopfloor Management einführen
Ob Sie heute mit Papier-Board und Excel arbeiten oder noch gar kein Shopfloor Management haben: Der Weg zum digitalen Shopfloor lässt sich planbar gehen — Schritt für Schritt, ohne Big Bang und ohne Cloud-Zwang.
- Klarer Fahrplan: erst die Kennzahlen, dann die Technik
- Egal ob Papier-Board heute oder noch kein System
- Herstellerneutral und lokal — Ihre Daten bleiben im Betrieb
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Wie viel Ihrer Produktion sehen Sie heute wirklich in Echtzeit?
Was ist ein digitales Shopfloor Board?
Ein digitales Shopfloor Board ersetzt das Papier-Board am Ort des Geschehens: Es zeigt die Kennzahlen des Tages — OEE, Stückzahlen, Störungen, Durchlaufzeit — live auf einem Großbildschirm in der Halle oder im Besprechungsraum. Das Shopfloor Meeting arbeitet damit immer mit dem aktuellen Stand, kann filtern und in die Details gehen — die Zeit für Drucken und Aufbereiten entfällt komplett. Das Produkt dahinter ist unser Digital Shopfloor; wie ein solches Live-Lagebild in der Praxis aussieht, zeigt der Anwendungsfall Produktion live im Blick.
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Anzeige
Großbildschirm in Halle oder Meeting-Raum — rollenbasierte Sichten, Touch am Terminal
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Datenquellen
BDE/MDE direkt aus der Maschine, Aufträge aus dem ERP — automatisch statt handgepflegt
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Im Meeting
Tagesaktuelle KPIs ohne Vorbereitung — Drill-Down bei Rückfragen, Maßnahmen direkt am Board
Schematische Darstellung eines digitalen Shopfloor Boards
Zwei Ausgangslagen, ein Ziel
Der erste Schritt sieht unterschiedlich aus — je nachdem, ob heute noch gar kein Shopfloor Management läuft oder ein Papier-Board die Halle trägt. Beide Wege führen zum digitalen Shopfloor.
Noch kein Shopfloor Management
Sie starten von Grund auf
Gesteuert wird heute über Erfahrung, Zuruf und den Blick in die Halle. Der erste digitale Shopfloor ist dann ein größerer Schritt — aber kein riskanter, wenn er klein anfängt.
Ihr erster Schritt
- Mit einer Linie oder Anlage starten — nicht mit dem ganzen Werk
- Wenige, belastbare Kennzahlen statt einer Daten-Flut
- Erst Sicherheit gewinnen, dann ausbauen
Heute ein Papier-Board
Sie lösen das Papier-Board ab
Das Lean Board hängt, das Shopfloor Meeting läuft — aber Drucken, Aufhängen und veraltete Zahlen kosten Zeit und Aussagekraft. Den Sprung machen Sie ohne den vertrauten Ablauf zu verlieren.
Ihr erster Schritt
- Das bestehende Board zunächst 1:1 digital abbilden
- Kennzahlen automatisch erfassen statt manuell pflegen
- Filtern und Drill-Down ergänzen, was Papier nicht kann
Vom Papier-Board zum digitalen Lean Board
Was sich im Shopfloor Meeting konkret ändert, wenn die Zahlen live statt ausgedruckt auf den Tisch kommen.
Klassisches Lean Board
Papier und Klarsichtfolien
- KPI-Listen ausdrucken und manuell aufhängen
- Daten oft veraltet, bevor sie besprochen werden
- Keine Filtermöglichkeit oder Drill-Down
- Zeitaufwand für Druck, Sortierung und Aufbereitung
- Statische Sicht — keine interaktive Analyse möglich
Digitales Lean Board
Digital Shopfloor auf Großbildschirm
- Live-Daten der letzten Schicht sofort abrufbar
- Automatische Aktualisierung — immer aktuell
- Filtern, vergleichen und analysieren auf Knopfdruck
- Interaktive Dashboards für fundierte Maßnahmen
- Kein Druckaufwand — mehr Zeit für Verbesserungen
So führen Sie Shopfloor Management ein
Die Reihenfolge ist wichtiger als das Tempo — wer mit den Kennzahlen statt mit der Technik beginnt, vermeidet die typischen Fehlstarts. So gehen wir in Projekten vor:
- 1
Ziele und Kennzahlen festlegen
Welche Kennzahlen sollen das tägliche Shopfloor Meeting tragen? In der Praxis bewähren sich OEE, Stillstände, Stückzahlen, Durchlaufzeit und Energieverbrauch — weniger ist mehr, solange die Zahlen belastbar sind.
- 2
Datenquellen automatisch anbinden
Maschinen über SPS oder Sensorik, Aufträge über das ERP. Entscheidend: Die Erfassung läuft automatisch (BDE/MDE) — manuell gepflegte Listen sind der häufigste Grund, warum Shopfloor Management im Alltag einschläft.
- 3
Boards je Ebene aufsetzen
Ein digitales Shopfloor Board für die Halle, verdichtete Sichten für Linienverantwortliche und Management. Jede Ebene sieht dieselben Daten — nur in der passenden Flughöhe.
- 4
Shopfloor Meetings etablieren
Tägliche Kurzbesprechung direkt vor dem Board: Was lief gestern, was stört heute, wer kümmert sich? Maßnahmen werden festgehalten und beim nächsten Meeting an denselben Zahlen überprüft.
- 5
Messen, verbessern, ausbauen
Die Wirkung jeder Maßnahme zeigt sich in den Kennzahlen — das ist der Kern des KVP. Danach schrittweise erweitern: weitere Linien, Energiedaten, Alarmierung, mobile Rückmeldung.
Im Erstgespräch klären wir Machbarkeit und grundsätzliche Herangehensweise — die konkrete Ausarbeitung der Schritte ist Teil des Projekts.
Erstgespräch buchenSeit über 25 Jahren Software-Partner der Industrie
Bosch, EEW, Kunz, RWE und viele weitere Industriebetriebe setzen seit Jahren auf Software von [MB]. Diese Erfahrung bringen wir in Ihr Shopfloor-Projekt ein.
Fragen zur Einführung von Shopfloor Management
- Wie führt man Shopfloor Management ein?
- In fünf Schritten: zuerst die tragenden Kennzahlen festlegen (OEE, Stillstände, Stückzahlen, Durchlaufzeit, Energie), dann die Datenquellen automatisch anbinden (BDE/MDE über SPS und ERP), digitale Boards je Ebene aufsetzen, das tägliche Shopfloor Meeting davor etablieren und schließlich schrittweise ausbauen. Wichtig ist die Reihenfolge: Wer mit den Kennzahlen statt mit der Technik beginnt, vermeidet die typischen Fehlstarts.
- Lohnt sich der Einstieg, wenn wir noch gar kein Shopfloor Management haben?
- Ja — gerade dann. Der Einstieg muss kein Großprojekt sein: Wir starten mit einer Linie oder Anlage und wenigen belastbaren Kennzahlen, statt das ganze Werk auf einmal umzustellen. So gewinnen Team und Führung erst Sicherheit, dann wird ausgebaut. Das hält das Risiko und die Investition klein.
- Wie kommen wir vom Papier-Board zum digitalen Board?
- Meist bilden wir die bestehende Board-Struktur zunächst 1:1 digital ab — die vertraute Logik des Shopfloor Meetings bleibt, nur die Zahlen kommen jetzt automatisch und in Echtzeit. Anschließend ergänzen wir, was Papier nicht kann: Filtern, Drill-Down und der Vergleich von Schichten oder Zeiträumen. Das Drucken und Aufhängen entfällt.
- Was kostet die Einführung?
- Das hängt vom Umfang ab. Der schlanke Einstieg über DataView startet ab 2.499 EUR pro Dashboard, die voll integrierte Lösung Digital Shopfloor ab 59.000 EUR. Viele Betriebe beginnen bewusst klein und bauen aus. In allen Fällen gilt: Einmalkauf statt Abo, lokal in Ihrem Netzwerk.
- Was wird im Erstgespräch geklärt — und was nicht?
- Im Erstgespräch klären wir die grundsätzliche Machbarkeit und die Herangehensweise: Wo stehen Sie heute, welche Maschinen und Systeme sind im Spiel, welcher erste Schritt ist realistisch? Die konkrete Ausarbeitung von Zielen, Kennzahlen und Datenanbindung (Schritt 1 und 2) ist dann Teil des Projekts — nicht des Erstgesprächs.
Lassen Sie uns über Ihren Einstieg sprechen
30 Minuten, kostenlos und unverbindlich — wir schauen auf Ihre Ausgangslage und sagen ehrlich, was ein realistischer erster Schritt wäre. Ob mit Papier-Board oder von Grund auf.
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IHR ANSPRECHPARTNER
Markus Bläser
Geschäftsführer · begleitet die Einführung persönlich