Bericht zur Veranstaltung „Digitalisierung des Maschinenparks unter dem Aspekt der IT-Sicherheit“

Die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen bietet mit dem Projekt „Mittelstand 4.0“ interessierten Unternehmen aus dem Kreis Unterstützung bei Digitalisierungsprozessen von der Analyse bis zur Umsetzung. So war es nicht überraschend, dass sich das erste Metall-Forum der Wirtschaftsförderung im Jahr 2017 ebenfalls diesem Thema widmete, mit einem besonderen Augenmerk auf den Aspekt der IT-Sicherheit. Die Netzwerkveranstaltung lockte gut 30 Teilnehmer aus dem Kreis Altenkirchen in die Räumlichkeiten des Technologie-Instituts für Metall & Engineering nach Wissen. Nachdem Florian Deutz von der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen die Zuhörer begrüßt hatte, stellte der Geschäftsführer von TIME, Dr.-Ing. Ralf Polzin, den Anwesenden sein Leistungsspektrum vor, wobei besonders deutlich wurde, dass auch hier wichtige Vorarbeiten für folgende Digitalisierungsprozesse geleitstet werden, wie z.B. die Organisation der Produktion in Form von „Lean Management“.

Markus Bläser, Geschäftsführer der MB Software und Systeme GmbH aus Selbach, zeigte in seinem Vortrag, dass es nicht immer zwingend sei teure neue Maschinen anzuschaffen, um die Produktion eines Unternehmens Industrie 4.0 fähig zu machen. „Alte und bewährte Maschinen können durch gezielte Aufrüstung ein wertvoller Bestandteil in einer modernen Produktion werden. Besonders für kleinere und mittlere Produktionsunternehmen ist dies eine kosteneffiziente Möglichkeit Ihren Maschinenpark aufzuwerten.“ so Bläser.  Wie ein solcher Retrofit in der Praxis funktioniert, veranschaulichte Bläser anhand eines Beispiels aus der Region. Dabei mahnte Bläser, dass man den Sinn und Zweck der Digitalisierung nicht aus den Augen verlieren dürfe. Es gehe darum, dass die Industrie 4.0 Technologien zum Nutzen des Menschen eingesetzt wird.

„Je mehr Inhalte in digitaler Form im Unternehmen aufbereitet werden, desto wichtiger ist es, auch entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.“ leitete Deutz zum nächsten Vortrag über. Andreas Müller, Geschäftsführer der CCM-it GmbH aus Gebhardshain machte im Anschluss deutlich, wie rasant die Bedrohung durch digitale Angriffe auf Unternehmen in den letzten Jahren gewachsen sei. Die Methoden der Angreifer zeigte er anschaulich am Beispiel von Verschlüsselungs-Trojanern auf. . Auch wenn es keine einhundertprozentige Sicherheit gebe, so zeigte Müller doch wichtige Schutzmaßnahmen auf, die zum Teil schon mit geringem Aufwand umgesetzt werden können.

2018-03-07T17:09:23+00:00 14.03.2017|